Der Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. und Brandenburg e.V. beim CDS 2026
Vor dem Tod wird gelebt – bunt, vielfältig, queer.
Gemeinsam beim CSD Berlin am 25. Juli 2026: für Vielfalt, Würde und Selbstbestimmung bis zuletzt.
Der Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. und der Hospiz- und PalliativVerband Brandenburg e.V. beteiligen sich gemeinsam am Christopher Street Day (CSD) Berlin 2026.
Menschen aus der LSBTIQ*-Community haben über Jahrzehnte hinweg für gesellschaftliche Anerkennung, gleiche Rechte und ein diskriminierungsfreies Leben gekämpft. Diese Werte sind auch grundlegende Prinzipien der Hospiz- und Palliativarbeit.
Im Mittelpunkt stehen die individuellen Wünsche, Lebensentwürfe, Beziehungen und Identitäten der Menschen, die von schweren Erkrankungen betroffen sind oder sich am Lebensende befinden. Gerade ältere LSBTIQ*-Personen haben häufig Diskriminierungserfahrungen gemacht und sorgen sich, im Alter, bei Pflegebedürftigkeit oder in der letzten Lebensphase ihre Identität erneut verbergen zu müssen.
Hospiz- und Palliativeinrichtungen, ambulante Dienste und ehrenamtliche Begleitende tragen die besondere Verantwortung, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher, respektiert und willkommen fühlen.
Jeder Mensch verdient es, bis zuletzt in Würde und ohne Angst vor Ausgrenzung zu leben sowie in allen Fragen der Versorgung und Betreuung respektiert und selbstbestimmt behandelt zu werden.
Die Hospiz- und Palliativarbeit steht für Offenheit, Respekt und Menschlichkeit. Deshalb setzen wir beim diesjährigen CSD als Fußgruppe F 25 in Berlin gemeinsam ein Zeichen für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist und niemand aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Benachteiligung erfährt.
Beiden Verbände möchten so auf die Bedeutung einer diskriminierungssensiblen Hospiz- und Palliativversorgung aufmerksam machen und gleichzeitig ihre Solidarität mit der LSBTIQ*-Community ausdrücken.
Würde kennt keine Unterschiede – weder im Leben noch am Lebensende.